Weiterbildung und Qualifizierungen
Warum???
Beste Gründe und wichtigste Motive:

1

Digitalisierung:

Auswirkungen auf Arbeitsplätze
2

Technologische Entwicklungen:

immer schneller
3

Work-Life-Balance:

An sich denken.
Bewusstes Erleben.
Lebensabschnitte prägen.
Sich selbst verwirklichen.
4

Karriere(n) gestalten:

Verantwortung tragen – Einkommen steigern
5

Längere Lebensarbeitszeiten:

Qualifikationen entwickeln -
Persönliche Möglichkeiten im Arbeitsmarkt erhalten
6

Weiterbildungschancen oder -lücken:

Bewusstsein schärfen - Defizite reduzieren
7

Globalisierung und Internationalisierung:

Wettbewerb der Standorte und Prozesse

Zu 1.: Digitalisierung: Auswirkungen auf Arbeitsplätze

Der digitale Wandel schafft - lt. ZEW-Forschung - wohl ca. 13 Mio neue Arbeitsplätze und gefährdet ca. 42% der Arbeitsplätze (= ca. 18,9 Mio). D.h. für betroffene Arbeitnehmer: frühzeitige Neu-Qualifizierung unabdingbar!!
Grundsätzlich gilt: Tätigkeiten ändern sich permanent. Ca. 66% aller Beschäftigten müssen ihre beruflich-sachlich-fachlichen Kompetenzen regelmäßig anpassen.

Zu 2.: Technologische Entwicklungen: immer schneller

Innovationen und unternehmerische Prozesse sind in ständiger Beschleunigung.
Diese Disruptionen prägen stets neue Wertschöpfungsketten / Produktionsfunktionen.
Damit verändert der technologische Fortschritt Branchen. Dienstleistungen nehmen zu.
Zudem gilt:
Immer kürzere Technologiezyklen prägen in den Unternehmen schnellste Anpassungen (Strukturwandel).
Daneben wirkt sich eine geringere Anzahl von Berufseinsteigern aus. "Fachkräftemangel" gegeben.

Zu 3.: Work-Life-Balance:

An sich denken.
Bewusstes Erleben.
Lebensabschnitte prägen.

Sich selbst verwirklichen. Persönliche Lebensentwürfe, individuelle Unabhängigkeiten (allg. Wohlfahrt, Erben-Generation, soziale Erwartungen) und Vorstellungen einer hohen Selbstbestimmtheit forcieren Bedarfe, Freuden und Anregungen zu vielfältigsten Aktivitäten im privaten Lebensumfeld. Interessensgebiete wollen erlebt und entwickelt werden.

Zu 4.: Karriere(n) gestalten: Verantwortung tragen – Einkommen steigern

Die eigenen beruflichen Möglichkeiten und Chancen für das Unternehmen, die Gesellschaft und sich selbst erkennen und realisieren. Zufriedenheit, Selbstbewusstsein und soziale Anerkennung erarbeiten, gestalten und wahrnehmen.

Zu 5.: Längere Lebensarbeitszeiten: Qualifikationen entwickeln

Höhere Lebenserwartung und gesetzliche Regelungen wirken sich aus.
Qualifizierungen und frühe Planungen für die letzten Berufsjahre unabdingbar.

Zu 6.: Weiterbildungschancen oder -lücken: Bewusstsein schärfen

Quantitative: viele Erwerbstätige qualifizieren sich nicht weiter bzw. zu wenige!
Qualitative: bezügl. Digital- u. Sozial-Kompetenzen; „Change-Management“ nutzen.
Organisatorische: Angebots-Transparenz u. Weiterbildungs-Bewusstsein fehlen.

Zu 7.: Globalisierung und Internationalisierung:
Wettbewerb der Standorte und Prozesse

Mobilität, Ressourcenwettbewerbe und die Entwicklung neuer Märkte prägen die internationale Arbeitsteilung.
Dadurch: hiesige Qualifikations-Profile wandeln sich.
Das „WorldWideWeb“ (Internet) und skalierte Transportkosten schaffen tendenziell weltumspannende „vollkommene Märkte“ (atomistische Marktstrukturen oder Polypole) – damit verlagern sich Arbeitsplätze.
Hiesige Produktivitäten sind neu zu entwickeln / zu steigern.